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Ergotherapie

Die Ergotherapie geht davon aus, dass „tätig sein“ ein menschliches Grundbedürfnis ist und dass gezielt eingesetzte Tätigkeit gesundheitsfördernde und therapeutische Wirkung hat.
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z.B. können die ersten Armbewegungen, die ersten Handgriffe (auch wenn sie durch die Unterstützung der Therapeutin erfolgen) nach einem Schlaganfall der Beginn in Richtung Selbstbestimmung sein. Genauso können erste schmerzfreie Bewegungen des Daumens wieder in physiologische Bewegungsabfolgen integriert und individuelles Greifen von Gegenständen ermöglicht werden.

DAS ZIEL DER ERGOTHERAPIE IST DIE GRÖßTMÖGLICHE SELBSTSTÄNDIGKEIT IM ALLTAG.

Durch die Orientierung an den individuellen Möglichkeiten & den persönlichen Zielen der PatientInnen können verlorengegangene Fähigkeiten & Fertigkeiten wiedererlangt bzw. vorhandene erhalten werden (etwa durch Schmerzreduktion, Kräftigung, Funktionsanbahnung bei Parese, Sensibilitätstraining, sensomotorisches Training, Kontrakturprophylaxe,..).

Bei (bleibender) eingeschränkter Funktion können PatientInnen durch den Einsatz von Hilfsmitteln, die Erarbeitung individueller Kompensationsmöglichkeiten und/oder durch die Adaptierung der Umgebung die Handlungsfähigkeit im Alltag, die gesellschaftliche Teilhabe und die Lebensqualität verbessern.